Die Marke MERKUR, die ihren Ursprung in Solingen hat, besteht bereits seit über 125 Jahren. Sie ist bekannt dafür, ausgefeilte und hochwertige Rasierhobel mit Doppelklingen in Deutschland herzustellen.
Sorgfältig arbeitende Facharbeiter verwenden ihr handwerkliches Können und ihre Detailgenauigkeit, um Meisterwerke aus Metall zu schaffen. Dabei ist es für alle eine Herausforderung, die Maßstäbe der Solingen-Verordnung zu übertreffen, indem sie das Schneidwaren-Know-how weitergeben, das seit Generationen überliefert wurde.
Ein Blick ins Archiv
01/1896
01/1900
01/1901
01/1935
02/1935
09/1935
01/1958
01/1958
01/1969
01/1996
02/1996
01/2020
Der Anfang
Der Anfang
Stammsitz der Fabrikation um 1912, Beethovenstraße, Solingen
Die Firmengründung erfolgt 1896 durch Emil Hermes. Da es in Solingen aber schon andere Stahlfirmen mit dem Namen Hermes gibt, trägt er die römische Bezeichnung MERKUR für den Götterboten Hermes als Markenzeichen ein.
Frühe Modelle
Frühe Modelle
Barthobel
Die ersten Nassrasierapparate hatten bereits einen Sicherheitskamm, in den eine auf 4cm verkürzte Wechselklingen (Keil), in der Form einem klassischen Rasiermesser ähnlich, eingespannt wurde. Diese musste allerdings oft nachgeschliffen werden.
Frühe Modelle
Frühe Modelle
Rasierhobel
Anfang des 20. Jh. begann die Produktion zweischneidiger höchstscharfer Rasierklingen, wie man sie heute kennt. Das Verletzungsrisiko war damit reduziert, und wenn sie stumpf wurden, konnte man sie kostengünstig austauschen.
Aus der Fabrikation
Aus der Fabrikation
Die Söhne Eich (der Ältere) und Hans steigen Ende der 20er Jahre in die Firma ein.
Hier ein geselliges Beisammen in der Packstube um 1935 mit Erich Hermes (mit Brille links) und Hans Hermes (mit Brille rechts).
Aus der Fabrikation
Aus der Fabrikation
Das schwarze Büchlein
In der Packstube gab es ein Musterbuch für Klingenverpackungen, in dem für jeden Kunden Einzel- und Umverpackung, Cellophanierung und Musterklingenbriefchen eingeklebt wurden.
Bewegte Zeiten
Bewegte Zeiten
Amtlich
Amtlich
Im Laufe der Jahre meldete MERKUR für einige Modelle Patente an.
Gestempelt waren die Rasierhobel mit “Made in Solingen” und “Germany”.
Reklame und Design
Reklame und Design
Als ganz klassisches Produkt spiegelt der Rasierer auch in Design, Verpackung und Reklame den Geschmack vergangener Jahre wider.
Wirtschaftswunderzeit
Wirtschaftswunderzeit
Dietrich Hermes, der Sohn von Hans Hermes, führt nach dessen frühem Tod 1957 zusammen mit seinem Onkel Erich Hermes den Betrieb durch die Wirtschaftswunderzeit. Nach dessen Tod in den 70er Jahren verkauft Dietrich Hermes die Firma MERKUR Stahlwaren
Neu aufgestellt in die 90er
Neu aufgestellt in die 90er
Im Januar 1996 übernimmt die Familie Kirschbaum mehrheitlich die Gesellschafteranteile und gründet die heute mehr als 25 Jahre bestehende MERKUR Stahlwaren GmbH & Co. KG. Das weltweite Vertriebsnetz und der boomende Markt für Herrenkosmetik und Nassrasur verhelfen dem Rasierhobel und der Marke MERKUR in den folgenden Jahren zu neuer Popularität.
Neu aufgestellt in die 90er
Neu aufgestellt in die 90er
Typisch 90er:
Mit futuristischen Formen und kühler Marmoroptik geht MERKUR mit der Zeit.
Auf neuen Wegen in die Zukunft
Auf neuen Wegen in die Zukunft
Der Geschäftsführer Ulrich Wiethoff hat gut 18 Jahre die Entwicklung der MERKUR Produkte geprägt. Er erwirbt in 2021 als Alleingesellschafter und Nachfolger der Familie Kirschbaum das Unternehmen.
Im September 2022 folgt der Umzug zum neuen Standort an die Nordstr. 10 in 42719 Solingen.
Handgefertigt in Solingen · Made in Germany seit 1896 · Über 125 Jahre Erfahrung
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